Soll das die Konsequenz aus dem Mord sein?!

Seit inzwischen über neun Jahren lebe ich in Hamburg. Eher unfreiwillig, aber das ist ein anderes Thema. Mord, Totschlag, Schiessereien und Gewalt sind hier inzwischen an der Tagesordnung. Die meisten der 104 Stadtteile sind eher gemischt. Haben also die ein oder andere Hauptstrasse, welche bei Polizeieinsätzen durchfahren werden. Ich nehme als Fenster-offen-Schläferin deutlich wahr, wie über die Jahre immer mehr Einsatzwagen in der Ferne durch die Nächte jagen.

Nun hat es am Donnerstag mal ein Tötungsdelikt in die überregionalen Medien geschafft. Nur kurz natürlich.

Die meisten Überschriften suggerierten so lange es ging etwas wie einen Unfall

Als wären der Südsudanese und die Iranerin gleichzeitig auf das Gleis der U-Bahn in Wandsbek gestolpert und versehentlich zusammen ins Gleis geplumpst. Wenn aber eine Person eine zweite Person gezielt zu sich zieht und mit in den Tod reißt, ist dies mindestens Totschlag, wenn nicht Mord.

Die meisten von den migrantischen Straftaten, die unser Land seit Jahren erschüttern, würden wir gar nicht erleben müssen, wenn jeder, der hier straffällig wird, direkt bei Festnahme in Haft käme bis zur zeitnahen Ausweisung. Haben uns die einheimischen Kriminellen nicht gereicht?

Denn auch dieser Südsudanese war bereits durch gefährliche Gewalt aufgefallen und hatte nur zwei Tage vorher Polizisten angegriffen. Nahezu von jedem, der Straftaten begeht, die veröffentlich werden, erfahren wir hinterher eine Liste von Delikten, die ich in meinem Leben noch von niemandem gehört habe, den ich je kennengelernt habe.

Meist ist das über Jahre eskaliert. Kurze Festnahme, Freilassen, kurze Festnahme, Freilassen. Der Polizei als reine Exekutive mache ich hier keinen Vorwurf! Ihnen sind die Hände gebunden, so lange Politiker entscheiden, wie sie seit Jahren entscheiden. Und Bürger nicht auf die Strasse gehen.

Die junge Frau soll im Frauenhaus gelebt haben, wohin sie wegen häuslicher Gewalt geflohen sei. Warum musste sie dahin flüchten? War sie etwa mit 18 bereits verheiratet? Freiwillig? Wer aus ihrem nahen Umfeld hat sie gequält?

Das sind Fragen, die ich mir als Frau stelle, die unendlich traurig und stinkwütend ist, dass mal wieder eine Frau Opfer wurde! Und das offenbar gleich doppelt.

Und welche Frage stellt die Hamburger Morgenpost?

Hamburger Morgenpost fragt am 1.2.2026 nach Mord an junger Iranerin in Hamburg Wandsbek, warum es keine Sicherheitstüren gibt.
Ist das die wichtigste Frage nach dem Mord an der jungen Iranerin?

„Nach zwei Toten am Wandsbek Markt: Warum hat Hamburg keine Sicherheitstüren am Gleis?“ […..] Es ist ein Albtraum: Eine Sekunde der Unaufmerksamkeit und ein Unbekannter schubst einen ins Bahngleis oder springt selbst vor einen einfahrenden Zug.“ (Zitat aus: https://www.mopo.de/hamburg/nach-todessturz-am-wandsbek-markt-warum-hat-hamburg-keine-sicherheitstueren-am-gleis/)

Ja, wer kennt das nicht. Seit Einführung von S- Und U-Bahn haben Tausende Deutsche einander vor den Zug geworfen. Der einzige Grund, warum ich seit der Jahrtausendwende auf solchen Bahnhöfen immer mit dem Rücken an einer Mauer oder Stellwand stehe, bis die Bahn fast gehalten hat, ist die besagte Klientel, mit der ich damals in Frankfurt als Frau schon öfter schlechte Erfahrungen gemacht habe. Das Problem ist also nicht die Allgemeinheit, sondern gewisse Menschen. Und wer sich oder andere schädigen möchte, findet leider immer Wege.

Und jetzt brauchen wir also Sicherheitstüren an Gleisen?

Wie die Poller und Zäune und Polizei auf Weihnachtsmärkten und sämtlichen Festen, die wir vor 2015 nicht brauchten?

Wie die Sicherheitsmänner in Supermärkten, die wir vor 2015 nicht brauchten?

Wie die inzwischen an jeder Ecke postierten Polizeieinsatzwagen und Teams in Innenstädten, die wir vor 2015 nicht brauchten?

Wie die ganzjährigen Betonblöcke an Einkaufsstrassen, damit keine Fahrzeuge da rein rasen können, die wir vor 2015 nicht brauchten?

Wie das Sicherheitspersonal in Schwimmbädern, das wir vor 2015 nicht brauchten?

Wie das Sicherheitspersonal in Ämtern und Behörden, die wir vor 2015 in dem Ausmass nicht brauchten?

Wie noch mehr Polizei vor jüdischen Einrichtungen?

Wie noch mehr Polizei zum Schutz von Demonstranten, die nicht zufällig für die zwei bis drei öffentlich noch tolerierten Themen demonstrieren?

Wie die Messer- und Waffenverbote in immer mehr und grösseren Bereichen, die wir vor 2015 nicht brauchten?

Was kommt als Nächstes?

Wenn solche Menschen Leute vor ein fahrendes Auto schubsen, werden dann alle Strassen eingezäunt? Gibt es bald Sicherheitstüren für die Rolltreppen, damit man dort nicht runter gestossen werden kann? Wenn sie anfangen, Leuten, Glasflaschen über den Kopf zu ziehen, werden in der Folge Glasflaschen abgeschafft?

Bin ich die Einzige, die langsam nur noch durchdreht bei der verqueren Logik, mit der um das Kernproblem herum gearbeitet wird?

 

 

Ich möchte über Neues im Blog benachrichtigt werden:

Ich sende keinen Spam! Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung.