„Weiter rechts. Noch weiter. Jetzt etwas höher. Ja, so bleiben.“ Und dann stand sie da, das an dem Tag zuständige Mädel in unserer Wohngemeinschaft. Mit der Zimmerantenne über ihrem Kopf und einem Arm, der langsam erlahmte. Oder einschlief. Je, nachdem, was zuerst stattfand.

Das Abstellen der Antenne lohnte sich nicht, dafür änderte sich der Empfang zu oft in unsere Dachwohnung. Und da, wo gerade Empfang war, gab es selten ein Regal. Und so stand sie dort und luscherte um die Ecke mit auf den kleinen Schwarz-Weiss-Fernseher. Während die anderen vier gebannt auf das krisselige Bild starrten.